Und noch mehr Unterstützer_Innen…

Und eine weitere Meldung:

Das Bündnis “Volksbegehren für gute Schulen” aus Niedersachsen unterstützt die Demonstration am 12.6. in Hannover! Das überregionale Bündnis setzt sich im Rahmen eines Volksbegehrens für eine Stärkung der Gesamtschulen und eine Entzerrung des durch das Turboabitur entstandenen Leistungsdrucks ein. Hier noch ein Text mit einer Stellungnahme dazu:

Für eine solidarische Bildungspolitik

Das Volksbegehren für gute Schulen unterstützt die landesweite

Demo am 12. Juni

Das „Volksbegehren für gute Schulen“ unterstützt den Aufruf zur Demo für
selbstbestimmtes Leben und Lernen am 12. Juni in Hannover ausdrücklich – auch
das Volksbegehren kämpft für eine solidarische Gesellschaft, in der der Zugang
zu Bildung und zu den bestmöglichen Bildungsabschlüssen nicht von der sozialen
Herkunft vorbestimmt ist.
Das Volksbegehren fordert die Rückkehr zu einer Regelschulzeit bis zum Abitur
von 13 Jahren, damit auch Kinder und Jugendliche ohne optimale Startchancen
genug Zeit haben, sich Bildung und soziale Kompetenzen anzueignen und diese
einzuüben. 13 Jahre Schulzeit sind die Voraussetzung dafür, dass ein langes
gemeinsames Lernen in der Schule möglich ist – das Sortieren nach
„abiturtauglich“ und „nicht abiturtauglich“ schon in der Grundschule schneidet
vielen Kindern den Zugang zu einem hochwertigen Bildungsabschluss ab. Nach
den Erfahrungen, die in fast 40 Jahren an Gesamtschulen gemacht wurden, ist
das Abitur von vielen Kindern, denen zum Ende der Grundschulzeit nicht der
Gang aufs Gymnasium empfohlen wird, durchaus zu erreichen.
Das Volksbegehren fordert die Politik auf, die Neugründung von Gesamtschulen
auch außerhalb städtischer Ballungszentren zu ermöglichen – der Ruf von Eltern
und Schulträgern nach dieser Schulform wird an vielen Orten immer lauter. Es
gibt keinerlei sachlichen Grund, die Neugründung von Gesamtschulen nur
fünfzügig zu genehmigen – diese gesetzliche Vorgabe muss schlicht als schikanös
bezeichnet werden. Auf ein sachlich unbegründetes und willkürliches Vorgehen
des Kultusministeriums in dieser Frage deutet auch die geplante Genehmigung
von dreizügigen Gesamtschulen in kirchlicher Trägerschaft hin.
Das Volksbegehren fordert die Landesregierung weiter auf, die Vollen
Halbtagsschulen mit ihrer guten Ausstattung mit Lehrkräften zu erhalten – die
Absenkung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner im Bereich der Grundschulen
läuft allen berechtigten Forderungen nach grundlegenden Verbesserungen im
Bildungswesen zuwider.

Hier noch ein Link zur Homepage des Bündnisses – wer noch nicht gezeichnet hat, sollte dies alsbald tun. Es werden bis November knapp 670000 Unterschriften benötigt.

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